Montag, 19. März 2012

Manifest für Freiheit und kulturelle Vielfalt

Die Stierveransaltungen sind eine im Peru der Kreolen, Mestizen und Anden tief verwurzelte Tradition. Sie repräsentieren ein zentrales Element der Patronatsfeste, die gleichzeitg als integrative Mechanismen und dem sozialen und kulturellen Zusammenhalt dienen.

Die Corridas de Toros sind eine Massenveranstaltung, die weder gewalttätige Demonstrationen noch agressive oder gewaltsame Vandalenakte, weder innerhalb noch außerhalb der Arena, verursacht. Sie fördern deshalb keine Kultur der Gewalt unter den Jungen, wie man vorgibt zu bestätigen.Sie fördern viel eher menschliche Werte und Fähigkeiten wie Mut, Heldentum und Überwindung aller Widrigkeiten, neben vielen anderen.


Eine Reihe von Normen ordnen das Stierspektakel. So stellt man es als Liturgie dar die den Respekt vor dem Toro de Lidia und der reinen Metapher, die ein Ritual darstellt, in dem der Mensch versucht sich gegenüber dem Tod durch ästhetisches und künstlerisches Schaffen zu behaupten, bildet.

Wir streben also danach, dass die Freiheit, an den Corridas de Toros teilzunehmen oder nicht und unseren Kindern die Stierkultur, von der einige von uns uns annehmen, dass sie Besitzerin eines tiefen symbolischen und künstlerischen Inhaltes ist, der erzieherisch ist und die tiefgründige Sensibilität des Zuschauers sucht, respektiert wird.

Gleichfalls respektieren wir diejenigen, die sich an der Fiesta Brava nicht erfreuen können und deren Sensibiltät, wie wir sie verstehen, ihnen nicht erlaubt, sie zu schätzen.

Ebensowenig akzeptieren wir die Intoleranz derer, die für ihr Verbot eintreten. Wir weisen jeglichen Versuch, sie abzuschaffen und ihre Entwicklung einzuschränken, zurück, genauso wie jegliche Einstellung die diese Tradition töten könnte, die sich wie alle anderen auch durch sich selbst weiterentwickelt und weiterleben wird solange die Völker ihren Inhalt und ihre Ästhetik weiterhinschätzen.

Die Stierveranstaltungen wurden vom Verfassungsgerichtshof Perus im Mai 2011 anerkannt. Das Tribunal stellt klar dass man keine Betroffenheit von Verfassungsrecht nur aufgrund des Angebots dieser Veranstaltungen, solange die Anwesenheit bei ihnen nicht erzwungen wird, vorbringen könne

Es ist die Aufgabe des Staates, Kunst und Kultur zu fördern und zu verbreiten und nicht, wie einige intolerante Sektoren vorbringen, sie mittels trügerischer Argumente zu ächten.


Unterzeichner
 
Mario Vargas Llosa (Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger)

Alfredo Bryce Echenique (Schriftsteller)

Antonio Cisneros (Dichter)

José Tola De Habich (plastischer Künstler)

Juan Ossio (Anthropologe, ehemaliger Kulturminister)

Fernando Ampuero (Schriftsteller und Journalist)

Frederick Cooper Llosa (Architekt)

Felipe Ortiz de Zevallos (Ökonom)

Diego García Sayán (Anwalt)

Francisco Lombardi (Filmregisseur)

Ricardo Uceda (Journalist)

Guillermo Niño de Guzmán (Schriftsteller)

Gustavo Bueno (Schausteller)

Eloy Jáuregui (Journalist)

Alejandro Ferreyros (Psychologe)

Fernando Alayza (Psychiater)

Luis Guzmán Barrón (Ehemaliger Rektor der PUCP.)

Alfredo Bullard (Anwalt)

Baldomero Cáceres Santa María (Sozialpsychologe)

Francisco Miró Quesada Rada (Chefredakteur von El Comercio und Politologe)

Mariela Balbi (Journalistin)

Bartolomé Puiggros Planas (Agraringenieur)

Efraín Trelles (Historiker und Journalist)

Augusto Polo Campos (Komponist)

Luis Bustamante Belaúnde (Anwalt und ehemaliger Rektor der UPC)

Carlos Bazán Zender (
Mediziner, ehemaliger Gesundheitsminister)

Carlos Hernández Camarero (Mediziner)

César Guitiérrez Rivas (Schriftsteller)

Edgar Saba (Theaterregisseur)

Alonso Alegría (Dramaturg)

Nelly Calderón (ehemalige Generalstaatsanwältin)

Abelardo Sánchez León (Schriftsteller)

Baldomero Cáceres Vegas (Schauspieler)

Juan José Cabello (Anwalt)

Edmundo Murrugarra (Soziologe)

Rafael Santa Cruz ( Musiker)

Edwin Montoya (Komponist)

Bernardo Roca Rey (Gastronom)

Ricardo Wiesse (
plastischer Künstler)

Héctor López Martínez (Historiker)

Álvaro Roca Rey (
plastischer Künstler)

Alonso Cueto (Schriftsteller)

Pablo Gómez de Barbieri (Architekt)

Augusto Ortiz de Zevallos (
Architekt)

James Berckemeyer (Koch)

Juan Guillermo Carpio (Ehemaliger Direktor des nationalen peruanischen Kulturinstitutes)

Silvio Ratto (Industrieingenieur)

Fernando Guembes (
Architekt)

Mario Castillo Freyre (Anwalt)

Liliana Regalado de Hurtado (Historikerin)

Carlos Cárdenas Quirós (
Anwalt)

Óscar Velarde (
Gastronom)

Flavio Solórzano (Gastronom)

Mario de la Cuba (Historiker)

Rafael García Miró (
plastischer Künstler)

Jean Pierre Vismara (Liedermacher)


 

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