Am 7. Oktober 2011 erlitt Juan José Padilla einen fürchterlichen Unfall in der Plaza de toros in Saragossa. Doch trotz der schweren Verletzungen, die er erlitt, so verlor er das Augenlicht des linken Auges und auch sein Gehörgang wurde schwer beschädigt, kehrte er bereits am 4. März 2012, also nicht einmal ganz 5 Monate, in Olivenza/Extremadura in das Ruedo zurück. Seitdem ist er wieder ganz normal als Matador tätig, obwohl er häufiger seine Saison unterbrechen muss, um Untersuchungen und Therapien über sich ergehen zu lassen. In der galizischen Tageszeitung Diario de Pontevedra äußerte er sich über den Vorfall, seine Rückkehr, seinen Stil und den seiner Berufskollegen und seinen körperlichen Zustand.
"Es ist eine neue Etappe meines Lebens. Ich bin sehr stolz und
zufrieden, vor allem wegen der Entwicklung, die ich durchlaufen habe.
Ehrlich gesagt hat das niemand erwartet, es ist fast ein Wunder, sowohl
die Erholung als auch die laufende Saison. Es ist ein wunderbarer Moment und ich erfreue mich an meinem Beruf. Alles kehrt zur Normalität zurück, wie zuvor, aber mit einer gewaltigen Freude und Zufriedenheit, an jedem Nachmittag, den ich meiner Famile und der Afición widmen kann", beschreibt er seine derzeitige Gefühlslage.
Sofort nach dem schweren Vorfall, als klar wurde, dass er überleben würde, gab er bekannt, dass er unbedingt zurückkehren wollte. "Ich würde mein Leben ohne meinen Beruf nicht verstehen, und Gott gab mir die Gelegenheit. Der Verlust eines Auges wird nicht der Grund sein, meinen Beruf aufzugeben. Ich wurde schon oft vom Stier erwischt, aber dieser Vorfall wurde aufgrund seiner Schwere eine größere mediale Wirkung. Aber ich denke, dass ich sobald ich wieder Licht sehe, zurückkehren muss. Der Torero rettete den Menschen. Meine Situation war psychologisch heikel, ich war deprimiert und die Vorfreude, wieder als Torero zu arbeiten, gab mir die Möglichkeit, wieder so glücklich zu sein wie ich jetzt bin."
Er sagt, dass er auch keine Angst hat, dass sich ein solcher Vorfall wiederholen könnte: "Daran denkt man logischerweise nicht. Heute gibt es viele Möglichkeiten, solche Missgeschicke zu überwinden und an die ruhmreichen Abende zu denken. Deshalb bereiten wir uns physisch und technisch gut vor. Daran denkt man, an die Vorbereitung."
Über den Stier denkt er nicht negativ: "Es ist sein Recht und seine Pflicht. Wir Toreros wählen diesen Beruf aus und wir wissen, dass es Orte und Momente gibt, in denen man sein Leben riskiert. Es ist wie ein Münzwurf, manchmal gewinnt man und manchmal verliert man. Der Stier ermöglicht dir an manchen Abenden Triumphe, Ruhm und Glaubwürdigkeit; und an manchen muss man Tribut zollen. Deshalb ist dieser Beruf so groß, würdig und wahrhaftig", erläutert er, und fährt fort über die Anforderungen an seinen Berufsstand: "Er muss die Fähigkeiten haben, alles aus dem Tier herauszuholen und damit das Publikum anzustecken. An einem Stier muss man sich erfreuen und auch dafür sorgen, dass sich das Publikum daran erfreut."
Sofort nach dem schweren Vorfall, als klar wurde, dass er überleben würde, gab er bekannt, dass er unbedingt zurückkehren wollte. "Ich würde mein Leben ohne meinen Beruf nicht verstehen, und Gott gab mir die Gelegenheit. Der Verlust eines Auges wird nicht der Grund sein, meinen Beruf aufzugeben. Ich wurde schon oft vom Stier erwischt, aber dieser Vorfall wurde aufgrund seiner Schwere eine größere mediale Wirkung. Aber ich denke, dass ich sobald ich wieder Licht sehe, zurückkehren muss. Der Torero rettete den Menschen. Meine Situation war psychologisch heikel, ich war deprimiert und die Vorfreude, wieder als Torero zu arbeiten, gab mir die Möglichkeit, wieder so glücklich zu sein wie ich jetzt bin."
Er sagt, dass er auch keine Angst hat, dass sich ein solcher Vorfall wiederholen könnte: "Daran denkt man logischerweise nicht. Heute gibt es viele Möglichkeiten, solche Missgeschicke zu überwinden und an die ruhmreichen Abende zu denken. Deshalb bereiten wir uns physisch und technisch gut vor. Daran denkt man, an die Vorbereitung."
Über den Stier denkt er nicht negativ: "Es ist sein Recht und seine Pflicht. Wir Toreros wählen diesen Beruf aus und wir wissen, dass es Orte und Momente gibt, in denen man sein Leben riskiert. Es ist wie ein Münzwurf, manchmal gewinnt man und manchmal verliert man. Der Stier ermöglicht dir an manchen Abenden Triumphe, Ruhm und Glaubwürdigkeit; und an manchen muss man Tribut zollen. Deshalb ist dieser Beruf so groß, würdig und wahrhaftig", erläutert er, und fährt fort über die Anforderungen an seinen Berufsstand: "Er muss die Fähigkeiten haben, alles aus dem Tier herauszuholen und damit das Publikum anzustecken. An einem Stier muss man sich erfreuen und auch dafür sorgen, dass sich das Publikum daran erfreut."
Über seinen eigenen Stil erzählt er: "Mein Ziel war es immer, Ehrlichkeit, Wahrheit und Authentizität zu vermitteln. Grundsätzlich ist das Engagement immer das Wichtigste. Es gibt eine große Vielzahl an Toreros mit unterschiedlichen Tugenden, einige gefallen diesen Aficionados, die anderen jenen. Der Aficionado hat also die Möglichkeit aus dieser Vielfalt auszuwählen, in der es Kunst, Ausdruck, Gefühl, Varietät, Mut, und, was für mich jeden Abend am wichtigsten ist, das Engagement, gibt. Von dieser Basis aus kann man am Torero alles, was er macht, bewundern. Das füllt die Arena und kommt zum Publikum, das ist am wichtigsten."
Einige Sätze verlor er auch über seinen Gesundheitszustand: "Gestern musste ich wieder zur Untersuchung. Man muss den Gehörgang ständig untersuchen, aber er entwickelt sich ziemlich gut. Ich denke, dass ich nach einigen weiteren Behandlungen einen freien Gehörgang haben werde und somit ein natürliches Gehör. Aber wenn man in der Arena ist, ist das Gehör ohnehin nicht so wichtig. Den Applaus des Publikums spürt man mehr, als dass man ihn hört. Es ist ein Sinn von Emotion und Freude, der sich in Zufriedenheit und Stolz verwandelt, wenn man die Leute sieht, die sich über meine Rückkehr in die Arena freuen. Und ich bringe mich voll ein, weil es sich das Publikum verdient."
Quelle: Diario de Pontevedra, 2.8.2012: "El torero salvó al hombre"
Fotos: eigene, aufgenommen am 10. Juli 2011 in Pamplona




