Der argentinische Musiker Andrés Calamaro (*1961 in Buenos Aires) ist aktuell einer der firmsten Verteidiger der Stierkunst. Seine Überzeugung stellte er beispielsweise 2010 live im spanischen Fernsehen unter Beweis, als er sich in der mittlerweile eingestellten Sendung Buenafuente von der politischen Linken lossagte, weil diese das katalanische Verbot der Corridas in der Arena unterstützt hatte. Selbstverständlich lässt er sich auch regelmäßig selbst in der Arena blicken, beispielsweise hier mit Francisco Rivera Ordóñez "Paquirri".
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| Calamaro und Paquirri |
In einem Interview mit dem spanischen Kulturmagazin El Cultural sprach er, neben Themen wie sein neues Album, auch über die Stiere. Auf die Frage, was ihn an ihnen besonders anzieht, betonte er: "Außerhalb des Flamencos und der Tauromaquia wirkt alles oberflächlich und seicht. Ich glaube nicht, dass die Tauromaquia meiner Verteidigung bedarf, da es ein reiches und vollständiges Universum ist, voll von Wirklichkeit, Geschichte und Erklärungen. Die Welt der Stiere hat mir ihre Türen und Tore geöffnet, das ist für mich ein unermessliches Privileg. Es ist eine eigene Welt. Ich bin zu weit weg von diesem Universum geboren, aber ich bin dabei, zu sehen und die leise Musik zu hören."
Zum Schluss des Interviews verglihc er noch explizit die Rolle des Musikers mit der des Toreros: "Ich nehme an, dass Musiker und Toreros so lange weitermachen wollen, wie es und der Körper erlaubt, uns mit Würde zu entfalten."
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| Andrés Calamaro |

