Freitag, 23. März 2012

590.000 Unterschriften

Gestern wurden dem Nationalen Statistikinstitut (Instituto Nacional de Estadística, INE) in Madrid Behälter mit 590.000 Unterschriften zur Verifizierung übergeben. Diese sollen ein Gesetz erwirken, mit dem die Stiere zum Bien de Interés Cultural (dt. etwa Kulturerbe) erklärt werden.

Mit dieser Initiative versucht man das Verbot der Corrida de Toros in Katalonien rückgängig zu machen.

Die Delegation der verantwortlichen Organisation, die Federación de Entidades Taurinas de Cataluña, wurde von ihrem Präsidenten Luis María Gibert angeführt, und brachte die 40 Behälter mit den Unterschriften zum INE, wo diese auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden müssen.

Mit dem Dokument, das den Empfang der Unterschriften bestätigt, fuhr die Gruppe zum Kongress, dem Unterhaus des spanischen Parlaments, wo sie von dessen Präsidenten Jesús Posada empfangen wurde. Diesem haben sie ihr Anliegen vorgebracht.

Der Anwalt der Federación de Entidades Taurinas de Cataluña Alejandro Gasch, zeigte seine Zufriedenheit mit der Anzahl an Unterschriften und unterstrich, dass von ihnen 150.000 aus Katalonien kommen. Man erreichte also dreimal so viele wie die Plattform Prou, deren Initiative schließlich den Anstoß gab zum Verbot in Katalonien. Er erkärte, dass diese Initiative will, "dass die Fiesta de los Toros mittels Gesetz zu einem Bien de Interés Cultural auf nationaler Ebene wird."

Ebenfalls anwesend bei dem Akt waren die Matadore Santiago Martín "El Viti", Serafín Marín, Cayetano, Roberto Domínguez und Curro Vázquez, der President des Mesa del Toro Carlos Núñez, Fernando Galindo als Vertreter der Banderilleros und Vertreter der Asociación Taurina Parlamentaria, ein Zusammenschluss von protaurinischen Parlamentariern.

Der Präsident Luis María Gibert zeigte sich "sehr erfreut darüber, dem Kongress 590.000 Unterschriften übergeben zu können." Außerdem denkt er, dass es noch 10.000 mehr werden könnten. Der Vertreter betonte zudem, dass das katalanische Volk damit seine Souveränität und Liebe zu den Stieren gezeigt hat. 

Der Matador Cayetano Rivera wiederum sagte wiederum, dass "ich heute als Anhänger hier bin, über meine Eigenschaft als Matador hinaus. Ich komme, um die Stiertradition in Katalonien zu unterstützen. Die dortige Arena bedeutet mir viel, denn dort nahm mein Vater seine Alternativa" (Anm: Cayetano ist ein Sohn des Matadors Francisco Rivera Pérez "Paquirri", der 1984 an einer Hornverletzung, die er in Pozoblanco/Córdoba erlitt, verstarb).


Quelle:

El Mundo, 22.3.2012: Entregan 590.000 firmas para que una ley proteja la fiesta de los toros

Montag, 19. März 2012

Manifest für Freiheit und kulturelle Vielfalt

Die Stierveransaltungen sind eine im Peru der Kreolen, Mestizen und Anden tief verwurzelte Tradition. Sie repräsentieren ein zentrales Element der Patronatsfeste, die gleichzeitg als integrative Mechanismen und dem sozialen und kulturellen Zusammenhalt dienen.

Die Corridas de Toros sind eine Massenveranstaltung, die weder gewalttätige Demonstrationen noch agressive oder gewaltsame Vandalenakte, weder innerhalb noch außerhalb der Arena, verursacht. Sie fördern deshalb keine Kultur der Gewalt unter den Jungen, wie man vorgibt zu bestätigen.Sie fördern viel eher menschliche Werte und Fähigkeiten wie Mut, Heldentum und Überwindung aller Widrigkeiten, neben vielen anderen.


Eine Reihe von Normen ordnen das Stierspektakel. So stellt man es als Liturgie dar die den Respekt vor dem Toro de Lidia und der reinen Metapher, die ein Ritual darstellt, in dem der Mensch versucht sich gegenüber dem Tod durch ästhetisches und künstlerisches Schaffen zu behaupten, bildet.

Wir streben also danach, dass die Freiheit, an den Corridas de Toros teilzunehmen oder nicht und unseren Kindern die Stierkultur, von der einige von uns uns annehmen, dass sie Besitzerin eines tiefen symbolischen und künstlerischen Inhaltes ist, der erzieherisch ist und die tiefgründige Sensibilität des Zuschauers sucht, respektiert wird.

Gleichfalls respektieren wir diejenigen, die sich an der Fiesta Brava nicht erfreuen können und deren Sensibiltät, wie wir sie verstehen, ihnen nicht erlaubt, sie zu schätzen.

Ebensowenig akzeptieren wir die Intoleranz derer, die für ihr Verbot eintreten. Wir weisen jeglichen Versuch, sie abzuschaffen und ihre Entwicklung einzuschränken, zurück, genauso wie jegliche Einstellung die diese Tradition töten könnte, die sich wie alle anderen auch durch sich selbst weiterentwickelt und weiterleben wird solange die Völker ihren Inhalt und ihre Ästhetik weiterhinschätzen.

Die Stierveranstaltungen wurden vom Verfassungsgerichtshof Perus im Mai 2011 anerkannt. Das Tribunal stellt klar dass man keine Betroffenheit von Verfassungsrecht nur aufgrund des Angebots dieser Veranstaltungen, solange die Anwesenheit bei ihnen nicht erzwungen wird, vorbringen könne

Es ist die Aufgabe des Staates, Kunst und Kultur zu fördern und zu verbreiten und nicht, wie einige intolerante Sektoren vorbringen, sie mittels trügerischer Argumente zu ächten.


Unterzeichner
 
Mario Vargas Llosa (Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger)

Alfredo Bryce Echenique (Schriftsteller)

Antonio Cisneros (Dichter)

José Tola De Habich (plastischer Künstler)

Juan Ossio (Anthropologe, ehemaliger Kulturminister)

Fernando Ampuero (Schriftsteller und Journalist)

Frederick Cooper Llosa (Architekt)

Felipe Ortiz de Zevallos (Ökonom)

Diego García Sayán (Anwalt)

Francisco Lombardi (Filmregisseur)

Ricardo Uceda (Journalist)

Guillermo Niño de Guzmán (Schriftsteller)

Gustavo Bueno (Schausteller)

Eloy Jáuregui (Journalist)

Alejandro Ferreyros (Psychologe)

Fernando Alayza (Psychiater)

Luis Guzmán Barrón (Ehemaliger Rektor der PUCP.)

Alfredo Bullard (Anwalt)

Baldomero Cáceres Santa María (Sozialpsychologe)

Francisco Miró Quesada Rada (Chefredakteur von El Comercio und Politologe)

Mariela Balbi (Journalistin)

Bartolomé Puiggros Planas (Agraringenieur)

Efraín Trelles (Historiker und Journalist)

Augusto Polo Campos (Komponist)

Luis Bustamante Belaúnde (Anwalt und ehemaliger Rektor der UPC)

Carlos Bazán Zender (
Mediziner, ehemaliger Gesundheitsminister)

Carlos Hernández Camarero (Mediziner)

César Guitiérrez Rivas (Schriftsteller)

Edgar Saba (Theaterregisseur)

Alonso Alegría (Dramaturg)

Nelly Calderón (ehemalige Generalstaatsanwältin)

Abelardo Sánchez León (Schriftsteller)

Baldomero Cáceres Vegas (Schauspieler)

Juan José Cabello (Anwalt)

Edmundo Murrugarra (Soziologe)

Rafael Santa Cruz ( Musiker)

Edwin Montoya (Komponist)

Bernardo Roca Rey (Gastronom)

Ricardo Wiesse (
plastischer Künstler)

Héctor López Martínez (Historiker)

Álvaro Roca Rey (
plastischer Künstler)

Alonso Cueto (Schriftsteller)

Pablo Gómez de Barbieri (Architekt)

Augusto Ortiz de Zevallos (
Architekt)

James Berckemeyer (Koch)

Juan Guillermo Carpio (Ehemaliger Direktor des nationalen peruanischen Kulturinstitutes)

Silvio Ratto (Industrieingenieur)

Fernando Guembes (
Architekt)

Mario Castillo Freyre (Anwalt)

Liliana Regalado de Hurtado (Historikerin)

Carlos Cárdenas Quirós (
Anwalt)

Óscar Velarde (
Gastronom)

Flavio Solórzano (Gastronom)

Mario de la Cuba (Historiker)

Rafael García Miró (
plastischer Künstler)

Jean Pierre Vismara (Liedermacher)


 

Freitag, 16. März 2012

Die ökologische Bedeutung des Stieres

Die Asociación Nacional de Criadores de Toros de Lidia (dt. etwa Nationale Verinigung der Kampfstierzüchter) aus Mexiko hat ein Video über die Bedeutung des Stieres und seiner Zucht für das Ökosystem veröffentlicht. Hier eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes:

Der Ur, Stammform des modernen Toro de Lidia und ursprünglich in ganz Europa verbreitet, wurde durch klimatischen Wandel dazu gezwungen, nach Südfrankreich und Spanien zu wandern, wo die Rasse domestiziert wurde. In Friedenszeiten nutzten adlige Krieger diese Tiere, um für den Krieg zu üben. Diese Übungen wurden schließlich zu einem vitalen Bestandteil der religiösen, populären und militärischen Feste, und waren im Mittelalter in Spanien äußerst beliebt.

Eine gezielte Zucht der Stiere begann jedoch erst später, und zwar in Andalusien. Erst dadurch wurde aus dem Ur im Laufe der Generationen der heutige Toro de Lidia. Der Umgang mit den Stieren wurde laufend fachmännischer.

Mit der Eroberung Amerikas durch die Spanier wurde die Stierkultur auch dort verwurzelt, und besteht in manchen Regionen wie Mexiko bis heute fort.

Im Laufe der Zeit übernahm das Volk die Bräuche des Adels, und so wurde auch die Stierkultur popularisiert. Allerdings traten die neuen Akteure dem Stier nicht mehr zu Pferd, sondern zu Fuß entgegen. Im 18. Jahrhundert entstanden die ersten Handbücher der Tauromaquia. Der Ablauf, nach dem der Stier zu töten ist, wurde damit auch festgelegt. Anstatt die Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen durchzuführen, wurden die ersten eigenen Arenen errichtet. Dadurch wurde auch die Zucht der Stiere noch wichtiger, und auch die wirtschaftliche Bedeutung der Zuchtbetriebe stieg.

Damit schlagt das Video die Brücke zur Gegenwart. Derzeit besorgniserregende Probleme sind das weltweite Verschwinden der Artenvielfalt, der Zustand der Umwelt und die globale Erwärmung. Der Toro Bravo wiederum ist ein einzigartiges Tier, das seit jeher in Einklang mit seiner Umwelt lebt. Seine Existenz garantiert das Gleichgewicht des Ökosystems, in dem er lebt. Dadurch kann eine große Vielfalt an Flora und Fauna in einem großen Raum erhalten werden. Zu den auf diese Weise beschützten Arten gehören Puma, Schwarzbär, Rothirsch, Neuweltschwein, Rotluchs, Koyote, Opossum, Fuchs, Gürteltier, Spitzmaus, Beutelratte, Katzenfrett, Nasenbär, Waschbär, Mauswiesel, Silberdachs, Uhu, Schleiereule, Steinkauz sowie eine große Vielfalt an Vögeln, Reptilien und Amphibien. Auch Fische und Wirbellose sind in solchen Ökosystemen, die eine Stierzucht bildet, zu finden. Der Toro de Lidia kann neben anderen Rindern auch mit jedem Wildtier zusammenleben. Die Rasse hat also auf überwältigende Art und Weise zur Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts auf den Dehesas beigetragen, vor allem in Randgebieten auf kargen Böden, die der sonstigen landwirtschaftlichen Nutzung wahrscheinlich entzogen wären. Anstatt ausgebeutet zu werden, wird das Ökosystem erhalten.

Die Stierzucht ist also der Umwelt gegenüber überaus respektvoll und trägt entscheidend zurm harmonischen Erhalt des ökologischen Gleichgewichts bei. Die relative Anspruchslosigkeit der Rinder ermöglicht ihre Zucht in Gebieten, die zur agrarischen Nutzung nicht geeignet sind. Zusätzlich bringt die Zucht die Wirtschaft in Schwung, beispielsweise durch ökotouristische Angebote und leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität.

Dabei unterscheidet sich der Toro Bravo von sonstigen Rindern durch einige Besonderheiten: zum Beispiel sein Äußeres, seine Morphologie, sein Bewegungsapparat, seine Sinneswahrnehmung und seine physische Widerstandskraft. 

Aufgrund all dieser Faktoren ist es sehr wichtig, die Existenz des Toro de Lidia zu bewahren und ihn zu beschützen, als weltweit einzigartige Spezies.



Freitag, 9. März 2012

Stiere und Politik

Das Verbot der Corrida de Toros in Katalonien soll hier nicht zum Dauerthema werden. Allerdings ist es notwendig, kurz darauf einzugehen, um die Umstände der folgenden Informationen besser verstehen zu können. Es handelte sich damals um die Entscheidung von gewissen Gruppen, den politisch-rechtlichen Weg zu nützen, um ihre Interessen durchzusetzen, womit sie (vorläufig) auch Erfolg hatten. So weit, so klar, und auch zu akzeptieren. Ob die Entscheidung die Grenzen des übergeordneten konstitutionellen Rahmens beachtet oder diese sprengt, muss der spanische Verfassungsgerichtshof entscheiden.

Wie dem auch sei, die Entscheidung, die im katalanischen Parlament vor allem von den peripher-nationalistischen Parteien, sowohl ideologisch links als auch rechts, unterstützt wurde, hat am anderen Ende des zentral-peripheren Spektrums, namentlich bei der konservativen und traditionell zentralistischen Partido Popular (PP) eine starke Reaktion zugunsten der Stiere ausgelöst, die ohne das Verbot so wohl nicht gekommen wäre. Nun ist diese Partei in der bequemen Position, in beiden Häusern des nationalen Parlamentes eine stabile absolute Mehrheit zu halten, in 11 der 17 autonomen Gemeinschaften (Comunidades Autónomas) zu regieren und bei den letztjährigen Lokalwahlen ebenfalls stark zulegen konnte. Sie kann also ihre Politikinhalte relativ problemlos umsetzen und tut dies auch.

Nun haben sich in kurzem zeitlichen Abstand, ob Zufall oder nicht, zwei in der Hierarchie weit oben stehene Mitglieder der Partei zum Thema der Stiere geäußert. Eines davon war die kontroverse Präsidentin der autonomen Gemeinschaft Madrid, Esperanza Aguirre. Sie wurde von der Peña Taurina Las Majas de Goya aufgrund ihrer Beiträge zur Welt der Stiere ausgezeichnet und nützte die Gelegenheit, um zum wiederholten Male die Stiere öffentlich zu verteidigen: "Die Fiesta heute zu verteidigen heißt, die Freiheit zu verteidigen. Ich mag es weder, wenn man mir Leidenschaften aufzwängt, noch wenn man sie mir verbietet. Deshalb werde ich immer die Stiere und die Freiheit verteidigen." Desweiteren drückte sie ihre "Bewunderung für alle Toreros aufgrund ihres Mutes, ihrer Kunst, ihrer Intelligenz und des Beispiels an Kampf und Bestimmtheit, das sie uns zeigen" aus. Ebenfalls erwähnte sie den eben erst triumphal zurückgekehrten Juan José Padilla: "Er hat gezeigt, dass ein Torero niemals aufgibt." Unter den ebenfalls zu diesem Anlass Geehrten waren übrigens die Matadores Enrique Ponce, Iván Fandiño und Alejandro Talavante, der Novillero Sergio Flores sowie der Züchter Juan Pedro Domecq.

Der andere Vertreter der Partei, der sich in dieser Hinsicht äußerte, war der neue Kulturminister José Ignacio Wert. Er plant, die Stierkultur institutionell zu schützen. Zu diesem Zweck will er unter anderem die Comisión Consultiva Nacional de Asuntos Taurinos (dt. etwa Nationale Beratungskommission in Stierangelegenheiten) wiederbeleben. Dieses Organ wurde 1991 geschaffen und sollte der Regierung in diesen Materien beratend zur Seite stehen, kam aber dieser Aufgabe seit langer Zeit nicht nach und war inaktiv. Der Minister will es nun in ein "aktives Instrument, das dauerhafte Arbeit zur Beratung des Ministeriums" leistet, verwandeln. 

Die Kommission setzt sich aus Politikern sowie Persönlichkeiten aus dem betroffenen Sektor selbst zusammen. Vertreten sind die Ministerien für Wirtschaft und Finanzen, Arbeit und Sozialangelegenheiten, Agrikultur, Fischerei und Ernährung sowie Gesundheit und Konsum. Ebenfalls jeweils einen Vertreter entsenden die autonomen Gemeinschaften, deren insgesamt vier die Lokalverwaltungen. Dazu kommen zwei Veterinäre, vier Vertreter der Anhänger, zwei Vertreter der Toreros und jeweils einer für die Empresarios, das involvierte medizinische Personal sowie der Schulen, in denen die Toreros von morgen ausgebildet werden.

Der Schritt des Ministers wird als positiv aufgenommen, klar ist aber auch, dass noch viel praktische Arbeit und weitere politische Maßnahmen notwendig sind, um das Ziel, nämlich den kulturellen Wert der Stiertradition institutionell zu verankern, zu erreichen.


Quellen:
 



Las Fallas beginnen

Nach wochenlanger Polemik um die Bildrechte, also letztendlich um das liebe Geld, beginnt morgen endlich die Feria de las Fallas in Valencia selbst. Es handelt sich dabei um die erste Veranstaltung in einer Arena erster Kategorie in Spanien in diesem Jahr und um die erste der wichtigsten Ferias (neben Valencia noch diejenigen in Sevilla, Madrid, Pamplona, Bilbao und Saragossa). Man kann also vom richtigen Startschuss für die Temporada taurina sprechen. Simon Casas, der französische Empresario der Arena von Valencia, versprach eine "triumphale Feria".

Das Internetportal Mundotoro verfügt in diesem Zusammenhang über zwei spezielle Internetseiten: eine über die Plaza de Toros im Allgemeinen, eine andere über die Fallas selbst im Speziellen. Dort können in spanischer Sprache laufend Neuigkeiten abgefragt werden.

Freitag, 2. März 2012

Eine Rückkehr, die Wellen schlägt

Der Matador Juan José Padilla wird dieses Wochenende in die Arena zurück. Seine Wiederkehr löste nach seiner schweren Hornverletzung am 7. Oktober in Saragossa viel Interesse und positives Echo aus. Stellvertretend sei sein Kollege José María Manzanares zitiert: "Juan ist ein Vorbild für uns und die ganze Gesellschaft. Er und seine Familie haben viel gelitten, aber auch in jedem Moment die Fähigkeit zur Überwindung gezeigt und die Liebe von Juan José zu seinem Beruf. Bei seiner Rückkehr in Olivenza dabei zu sein, macht es auch für mich zu einem unvergesslichen Tag." 

Die Wellen, die seine Rückkehr ausgelöst hat, schwappen sogar bis auf die andere Seite des Atlantik. So hat auch die renommierte Tageszeitung New York Times ein Interview mit dem Matador veröffentlicht.

¡Suerte, Maestro!