Madrid, 15. Jänner 2012
GESTERN KATALONIEN UND EKUADOR; HEUTE GALICIEN, PERU UND BOGOTÁ. MORGEN DER REST. ES REICHT!
Die gefährliche Situation in der die Tauromaquia in diesen Momenten erlebt ist schwerwiegender als es scheint. Nur eine schnelle und schlagkräftige Reaktion der Politik kann das, was in kurzer Zeit nicht mehr rückgängig machbar sein wird, stoppen.
Auch für die Berufstätigen und Anhänger kommt die Stunde, aktiv zu werden, und nicht eine Lüge unbeantwortet, nicht eine Täuschung unwiderlegt zu lassen.
Die Asociación Internacional de Tauromaquia (AIT) arbeitet in den Ländern mit Stiertradition schon lange daran, den Schutz der Fiesta de los Toros, künstlerischer Ausdruck, der Teil des kulturellen Erbes der Völker Iberoamerikas bildet, zu erreichen, aufgrund der dauerhaften und unverdienten Angriffe, die sie schon länger erleidet, die ihren Fortbestand gefährden, und die sich in den vergangenen Jahren auf folgende Art und Weise geäußert haben:
1. Das Parlament von Galicien erarbeitete vor einigen Wochen eine Entschließung, welche die Regierung von Galicien auffordert, mittels eines Gesetzes den Zutritt von unter 12-jährigen zu Stierveranstaltungen in der autonomen Gemeinschaft Galicien zu verbieten.
2. Seit dem 1. Jänner des laufenden Jahres ist die Veranstaltung von Corridas de Toros in der autonomen Gemeinschaft Katalonien aufgrund der am 28 Juli 2010 vom autonomen Parlament getroffenen Entscheidung verboten. Wir sollen auch hinzufügen dass es in ganz Spanien eine starke landläufige Meinung gibt, welche die Fiesta de los Toros als ein Spektakel der Vergangenheit und als "politisch inkorrekt" ansieht.
3. Im vergangenen Jahr hielt man in Ekuador ein Referendum ab, das anstrebte, den Tod des Stiers in den Stierveranstaltungen, die im Land stattfinden, abzuschaffen, was in der laufenden Feria in Quito auch umgesetzt wurde.
4. In Venezuela wurden Stierveranstaltungen in Caracas, Porlamar, Valera und El Hatillo verboten, desweiteren versuchte man mittels Gesetz sämtliche Veranstaltungen, in denen Tiere teilnehmen, zu verhindern.
5. In Kolumbien verfolgt man, ebenfalls mit Hilfe eines Gesetzes, die Elimierung der Tauromaquia, Medellín hat sich bereits zu einer Ciudad antitaurina erklärt und just diese Woche versuchte der Bürgermeister von Bogotá das Ende der Stiere in dieser Stadt durchzusetzen.
6. In Mexiko versuchte man vor einigen Wochen die Veranstaltung von Corridas de Toros in der größten Arena der Welt, die sich in der Hauptstadt befindet, zu verhindern, und Gruppen von Stiergegnern greifen Anhänger in verschiedenen Arenen der Republik an.
7. In Peru hört man Stimmen, die bereits die Beseitigung der Fiesta de los Toros fordern, man versucht, den Zutritt von unter 18-jährigen mittels eines Dekrets, das kürzlich dem peruanischen Kongress vorgelegt wurde und viele Möglichkeiten, noch weiter zu gehen, beinhaltet, zu verbieten und man beruft sich auch auf den Tierschutz, um dieses Vorhaben umzusetzen.
8. Auch in Portugal kommen die Angriffe auf die Fiesta de los Toros regelmäßig und dauerhaft.
Aufgrund dieser allgemeinen und systematischen Situation der Aggressionen kommen wir zu dem Schluss, dass sich die Fiesta de los Toros als künstlerischer Ausdruck der Länder Euopas und Amerikas in imminenter Gefahr befindet, auf ernste Art und Weise gefährdet, weshalb eine Reaktion dringend notwendig erscheint, die darauf gerichtet ist, dieses Element unseres kulturellen Erbes zu schützen, eines der beständigsten und am stärksten verwurzelten in der Seele unserer Völker, denn sie ging in der Geschichte Hand in Hand mit der Entstehung der Staaten, und war dabei als Quelle von Inspiration von Kunstschaffenden der schönsten Künste einer der größten Beiträge ihres künstlerischen und kulturellen Besitzsstandes. Zusammenfassend geht es um den Schutz eines unermeßlichen und unschätzbaren Erbes.
Die Fiesta de los Toros erfüllt als Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeit eine wichtige soziale Funktion, aus der auch Einnahmen in Millionenhöhe an den jeweiligen Staat gehen, weil es sich eben um eine der wichtigsten Massenveranstaltungen in unseren Ländern handelt. Hunderttausende Menschen leben davon, deshalb gibt es Arenen die Teil unseres architektonischen Erbes sind und Tausende Hektar von Weideland und Farmen, echte ökologische Lungen zum Schutz unserer Flora und Fauna, einzigartig in Europa und Amerika, wo der Toro Bravo gezüchtet wird.
All diese Angriffe sind kein Ergebnis des Zufalls, sie passieren aufgrund des koordinierten Wirkens mächtiger Gruppierungen, einige davon international, mit großem Einfluss und Lobbyfähigkeit gegenüber Regierungen, Beamten und nationalen und regionalen Parlamenten, die demokratische Instrumente für ihre feigen Ziele und um das Verbot der Fiesta de los Toros zu erreichen missbruachen, grundlegende Freiheiten und Menschenrechte missachtend.
Die Verantwortlichen dieser Kampagne sind jene die in falscher und heuchlerischer Einstellung den angeblichen Tierschutz übernehmen, während gleichzeitig sie diejenigen sind, die sich als erster ihren Standpunkt am Ende der Nahrungskette sichern; oder die den Stierfesten Gewalt zuschreiben, und gleichzeitig die niederträchtigsten Verbrechen gegen menschliche Wesen, die tagtäglich vorkommen, kaschieren, ignorieren oder sich davon abwenden, oder die das verachten oder demgegenüber unempfindlich sind, was in anderen Gegenden wie in Afrika passiert, wo Tausende von Kindern an Hunger sterben, ohne dass es sie auch nur irgendwie interessierte, nur weil es halt "ein wenig weiter weg" passiert.
Es reicht jetzt mit all dieser Heuchelei! Sie sollen die Fiesta in Ruhe lassen. Ihre Zeit und Energie sollten sie einsetzen um das Leid der Menschen, vor allem der jüngsten, zu beenden, die Bettelei und Prostitution von Kindern zu stoppen, sich darum zu kümmern, dass diese jeden Tag die notwendige Versorgung mit Nahrung erhalten, ihnen kostenlose Schulbildung und medizinische Hilfe bereitzustellen, und letztlich ihnen ein gewisses Minimum an Wohlstand zu ermöglichen, auch wenn es unter diesem bleibt, in dem der Stier auf seiner Weide lebt, ein Tier, das mit Gewissenhaftigkeit gezüchtet wird, zusätzlich zur Veranstaltung der Fiestas auch für die Schaffung dynamischer Wirkungen in der Wirtschaft, Ökologie und dem Verständnis und der Interaktion von Völkern und Personen.
Wegen dieser Pöbeleien, die mittels Manipulation der öffentlichen Meinung und nur mit Betrug und Farce versuchen, unser kulturelles Erbe zu rauben, verlangen wir:
ERSTENS: Dass die spezialisierten und allgemeinen Medien die ungeschminkte Situation der Gefährdung, welche die Tauromaquia wiederholt erleidet, widerspiegeln.
ZWEITENS: Dass zugleich diejenigen Personen, welche die Freiheit lieben, zusammenkommen wo sie wollen, und die eine politisch oder gesellschaftliche führende Ansicht vertreten, einen Schritt voran machen, den sozialen Komplex ablegen, den man uns auferlegen will, weil wir uns als TAURINOS fühlen, und die Tauromaquia mit Strenge und Schlagkräftigkeit gegen diese ärgerlichen Angriffe gegen die Fiesta und die Personen, die frei entscheiden, daran teilzunehmen, verteidigen.
UND KATEGORISCH FORDERN WIR:
Dass die verantwortlichen Regierungen unserer Länder ihre Position gegen diese Kampagne des Kulturraubes stellen und dringend Maßnahmen zum Schutz der Tauromaquia als eines der am meisten geschätzten Elemente unseres Kulturerbes ergreifen.
Asociación Internacional de Tauromaquia
Text auf Spanisch: http://www.mundotoro.com/auxiliar/pdf/bastayacomunicadoait.pdf
Hervorhebungen im Original
Die Fiesta de los Toros erfüllt als Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeit eine wichtige soziale Funktion, aus der auch Einnahmen in Millionenhöhe an den jeweiligen Staat gehen, weil es sich eben um eine der wichtigsten Massenveranstaltungen in unseren Ländern handelt. Hunderttausende Menschen leben davon, deshalb gibt es Arenen die Teil unseres architektonischen Erbes sind und Tausende Hektar von Weideland und Farmen, echte ökologische Lungen zum Schutz unserer Flora und Fauna, einzigartig in Europa und Amerika, wo der Toro Bravo gezüchtet wird.
All diese Angriffe sind kein Ergebnis des Zufalls, sie passieren aufgrund des koordinierten Wirkens mächtiger Gruppierungen, einige davon international, mit großem Einfluss und Lobbyfähigkeit gegenüber Regierungen, Beamten und nationalen und regionalen Parlamenten, die demokratische Instrumente für ihre feigen Ziele und um das Verbot der Fiesta de los Toros zu erreichen missbruachen, grundlegende Freiheiten und Menschenrechte missachtend.
Die Verantwortlichen dieser Kampagne sind jene die in falscher und heuchlerischer Einstellung den angeblichen Tierschutz übernehmen, während gleichzeitig sie diejenigen sind, die sich als erster ihren Standpunkt am Ende der Nahrungskette sichern; oder die den Stierfesten Gewalt zuschreiben, und gleichzeitig die niederträchtigsten Verbrechen gegen menschliche Wesen, die tagtäglich vorkommen, kaschieren, ignorieren oder sich davon abwenden, oder die das verachten oder demgegenüber unempfindlich sind, was in anderen Gegenden wie in Afrika passiert, wo Tausende von Kindern an Hunger sterben, ohne dass es sie auch nur irgendwie interessierte, nur weil es halt "ein wenig weiter weg" passiert.
Es reicht jetzt mit all dieser Heuchelei! Sie sollen die Fiesta in Ruhe lassen. Ihre Zeit und Energie sollten sie einsetzen um das Leid der Menschen, vor allem der jüngsten, zu beenden, die Bettelei und Prostitution von Kindern zu stoppen, sich darum zu kümmern, dass diese jeden Tag die notwendige Versorgung mit Nahrung erhalten, ihnen kostenlose Schulbildung und medizinische Hilfe bereitzustellen, und letztlich ihnen ein gewisses Minimum an Wohlstand zu ermöglichen, auch wenn es unter diesem bleibt, in dem der Stier auf seiner Weide lebt, ein Tier, das mit Gewissenhaftigkeit gezüchtet wird, zusätzlich zur Veranstaltung der Fiestas auch für die Schaffung dynamischer Wirkungen in der Wirtschaft, Ökologie und dem Verständnis und der Interaktion von Völkern und Personen.
Wegen dieser Pöbeleien, die mittels Manipulation der öffentlichen Meinung und nur mit Betrug und Farce versuchen, unser kulturelles Erbe zu rauben, verlangen wir:
ERSTENS: Dass die spezialisierten und allgemeinen Medien die ungeschminkte Situation der Gefährdung, welche die Tauromaquia wiederholt erleidet, widerspiegeln.
ZWEITENS: Dass zugleich diejenigen Personen, welche die Freiheit lieben, zusammenkommen wo sie wollen, und die eine politisch oder gesellschaftliche führende Ansicht vertreten, einen Schritt voran machen, den sozialen Komplex ablegen, den man uns auferlegen will, weil wir uns als TAURINOS fühlen, und die Tauromaquia mit Strenge und Schlagkräftigkeit gegen diese ärgerlichen Angriffe gegen die Fiesta und die Personen, die frei entscheiden, daran teilzunehmen, verteidigen.
UND KATEGORISCH FORDERN WIR:
Dass die verantwortlichen Regierungen unserer Länder ihre Position gegen diese Kampagne des Kulturraubes stellen und dringend Maßnahmen zum Schutz der Tauromaquia als eines der am meisten geschätzten Elemente unseres Kulturerbes ergreifen.
Asociación Internacional de Tauromaquia
Text auf Spanisch: http://www.mundotoro.com/auxiliar/pdf/bastayacomunicadoait.pdf
Hervorhebungen im Original